05 | Schlossturm

Stadttouren Sachsenhagen Schlossturm
(Heinrich Siebern 1905)

Der Schlossturm

Wie die Wasserburg Sachsenhagen ausgesehen hat, die bis 1253 von Albrecht I. von Sachsen im Verbund mit den Welfen errichtet wurde, ist nicht überliefert. Der heutige Schlossturm stammt aus dem Jahr 1521.

Im Zuge der schaumburgischen Ämterbildung ließ Graf Otto IX. 1565 den Turm bewohnbar ausbauen und von seinem Baumeister Jakob Kölling unter anderem mit einem innenliegenden Weserrenaissance-Treppenhaus versehen. Das Geld für den Ausbau hatte er sich beim lippischen Landadeligen Hermann von Mengersen  geliehen, den er im Gegenzug zum Drost des Amtes Sachsenhagen ernannte.

Graf Ernst gab 1596/97 für den Turm als Teil seiner Residenz Schmuckelemente für Fenster und Portal in Auftrag, wohl auch, weil er den Raum im ersten Stock als Kapelle ausbauen ließ. Eine Glocke im Dach mit vier Schallöffnungen, samt einem Dachreiter mit Uhr, komplettierte die Schlosskirche. Nach dem Auszug Ernsts verlor der Turm seine Nutzung, diente u.a. als Weinkeller und Kornspeicher, im 20. Jahrhundert als Jugendherberge und Turnhalle.

Wie alt. ist der SCHLOSSTURM?  Diese lange unbekannte Antwort ist bereits im Jahr 1994 gefunden worden. Eine Studentengruppe der Universität Hannover hat damals unter der Leitung von Dr. Stefan Amt die Eichendielen des Fußbodens in der ersten Etage mit Blick auf das Alter und Fälldatum dendrochronologisch untersuchen lassen.

Die Analyse der Jahresringe hat ergeben, dass die Eichen für den Neu- oder Wieder(?)aufbau im Jahr 1519 gefällt worden sind. Vermutlich ist der Turm im Jahr 1521 fertiggestellt worden.

Die Wissenschaft vom Baumalter liefert eine genaue Jahreszahl. Nun müssen Historiker*innen mit dieser Zahl weiterarbeiten: Welches Ereignis führte bis 1519 zum Neu- oder Wiederaufbau des Turmes?

Ausschnitt aus der Karte der Hildesheimer Stiftsfehde. © Landesverwaltungsamt

Turm (und Burganlage?) in der Hildesheimer Stiftsfehde zerstört

Keine "Erinnerungssammler" in Sachsenhagen - Wiederaufbau wohl 1521 fertiggestellt

In diesem Fall bedurfte es keiner langen Suche: 1519 begann mit der Hildesheimer Stiftsfehde der wohl blutigste Regionalkrieg im Gebiet des heutigen Niedersachsens. Zu diesem Urteil ist der Historiker Dr. Stefan Brüdermann gekommen.

Erst sieben Jahrzehnte nach der erbitterten Fehde kam es zu Schadenersatzprozess vor dem Reichskammergericht. Boten wurden losgeschickt, die im früheren Kampfgebiet Erinnerungen sammeln sollten.

Nach ihren Schilderungen fertigte der Kartograf Johannes Krabbe 1591 seine Karte „Chorographia der Hildesheimer Stiftsfehde“.  Zu dieser Karte schrieb Brüdermann eine historische Erläuterung, die beim Herausgeber des Nachdrucks, dem Landesamt für Landesverfassung und Geobasisinformation Niedersachsen, herunterzuladen ist.

Zwei Menschenalter zwischen dem Kriegsgeschehen und der Karte – Anspruch auf Vollständigkeit kann es also nicht geben. Möglicherweise sind die „Erinnerungssammler“ nicht einmal in Sachsenhagen gewesen. So ist es nicht unbedingt verwunderlich, dass der Ort auf der Karte unversehrt erscheint, während Nachbarorte (z. B. Petershagen, Lade) mit den Flammen der Vernichtung umgeben sind.

Burganlage. Schlossturm, Wohnhaus, Amtshaus, Brunnen ...

Hermann von Mengersen. © Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe

Der Drost Hermann von Mengersen baute im 16. Jahrhundert die Anlage zum Teil auf eigene Kosten aus. 1577 war das große Wohnhaus fertiggestellt. Es folgten das doppelte Vorwerk, mehrere Scheunen und eine Windmühle – er führte das Amt Sachsenhagen zu wirtschaftlicher Blüte. Als Geldgeber der Grafen gewann von Mengersen Macht und Einfluss, wurde Landdrost und Mitglied der Ständeregierung. Er starb 1593.

Das Pfand auf das Haus Sachsenhagen löste das Grafenhaus 1596 ab, um für den Grafen Ernst zu Holstein-Schaumburg eine Nebenresidenz einzurichten, in der er bis 1601 wohnte. Ernst übernahm eine komplette Anlage, vermutlich ließ er im Wohnhaus Saal und Küche einbauen, versah Turm und Haus mit repräsentativen Elementen, wie Portalen und Fenstererkern (Utlucht).

Erhalten geblieben ist der aus ursprünglich zwei getrennten Halbschalen bestehende Brunnen, mit Umschrift und Widmung des Grafen Ernst, der später(?) zu einem Stück zusammengefügt worden ist.

Stadttouren Sachsenhagen Schlossturm
(Heinrich Siebern 1905)

1622 zog mit Graf Hermann und seiner Frau Katharina ein weiterer Nebenregent nach Sachsenhagen. Auf ihn geht wohl der (weitere) Ausbau der Anlage zurück. Der Bau der Schlosskapelle ist belegt.

Die hessischen Landgrafen übernahmen die Anlage nach dem Tod der schaumburgischen Grafenwitwe Katharina im Jahr 1666. Fortan verkleinerten sie zweckmäßig den einstigen Herrschaftssitz der Schaumburger. Nach vielen Abrissen erfolgte 1708 der Bau eines kleinen Amtshauses südöstlich vom Schlossturm.

Unter preußischer Verwaltung (seit 1866) entstand die Domäne, die 1877 mit dem großen Wohnhaus in städtischen Besitz kam. Das Wohnhaus wird 1877 privat verkauft, das ehemalige Amts- und Zeughaus folgt nach der Jahrtausendwende.

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Graf Ernst: Seine Glocke bestimmte den Rhythmus in Sachsenhagen

Die Schlossturmglocke hängt heute in der Friedhofskapelle.

Wieviele Jahre lang die Glocke vom Schlossturm aus mit ihrem Schlag den Lebens- und Arbeitsrhythmus der Menschen in Sachsenhagen bestimmte, lässt sich nicht mehr feststellen. Mindestens 120 Jahre lang war sie die einzige Glocke im Flecken/in der Stadt.  

Graf Ernst ließ die Glocke 1597 vom Glockengießer Hans von Bethink in Minden gießen.

Bei einer Besichtigung der Schlossturm-Ruine ist die Glocke 1891 beschrieben worden: „Die Glocke ist oben umkränzt mit einem Bande, abwechselnd einen Frauenkopf en facé und einem Kopf im Profil [dem Beschauer nach rechts sehend] mit Lorbeerkranz und darunter die Inschrift: Meister Hans Bethink zu Minden hat mich gegossen in Gottes Namen geschlossen. Anno 1597. Am Bauch der Glocke noch eine männliche Relief-Figur, vielleicht 15 Zentimeter hoch eingegossen, wegen schlechten Lichtes schwer zu erkennen.“

Das Gebilde, das die  „männliche Relief-Figur“ im Arm hält ist,  ist im Inschriftenverzeichnis Schaumburg als Gans interpretiert worden – allerdings mit einem Fragezeichen versehen. 

Erst der Vergleich mit einem Bild aus dem Jahr 2011, als in einem Historienspiel „Schaumburger Friede“ der Schauspieler Peter Kaempfe als „Graf/Fürst Ernst“ mit seiner Gefolgschaft in zeitgenössischen Kostümen durch „seine“ Grafschaft reiste, macht bei einem Blick auf das Kostüm begleitenden Spielmannes klar:

Bei dem Männchen auf der Glocke muss es sich um Musikanten handeln. Nur eben keinen Trompeter, sondern einen Sackpfeifenspieler. Die Sackpfeife war ein sehr gebräuchliches Musikinstrument des 16. Jahrhunderts. Dieses könnte ein Hinweis darauf sein, dass Graf Ernst die Glocke nicht nur zu kirchlichen, sondern auch zu weltlichen Anlässen läuten ließ.

 

Wie sah das Schlossturmportal aus?

„Decipimur votis et tempore fallimur et mors. Deridet curas anxia vita nihil.“ Diese Verse aus einer aus Rom überlieferten Grabinschrift sollen als Inschriftenstein über dem Eingang des Schlossturmes gehangen haben. Das berichtet Carl Anton Dolle in seiner Geschichte der Grafschaft Schaumburg (1756). Katharina Kagerer übersetzt die Inschrift mit „Wir betrügen uns mit unseren Wünschen selbst und verrechnen uns mit der Zeit. Der Tod lacht  über unsere Sorgen. Ein ängstliches Leben ist nichtig.“

Kagerer vermutet, dass der verschollene Inschriftenstein aus der Zeit des Grafen Ernst in Sachsenhagen stammt. In diesem Fall hätte er den Abschluss des Portalschmucks gebildet. 

Schlossturmportal ca. 1929. © Regionsarchiv Hannover 

Dieses Foto von August Kaegeler (Gehrden) zeigt die desolate Eingangssituation des Schlossturms circa um 1930. Über der Tür sind deutlich die Abdrücke eines Frieses zu erkennen. 

Einige Rätsel geben noch die Beschreibungen eines 1891 im Schlossturmkeller gefunden Kaminfrieses auf. Es ist damals als „Stein“ für 20 Mark an den Heimatbund der Grafschaft Schaumburg verkauft worden.

Kaminschmuck über der Tür?

Vom Motiv her ist „der Stein“ nahezu identisch mit dem Kaminfries im Stadthäger Schloss, was von Zeitgenossen bestätigt wurde. 1891 war er in zwei Teile gebrochen und möglicherweise auch verwittert. Wegen dieser Verwitterung hielt ihn der damalige Sachsenhäger Pastor Habich für ein Stück, das über dem Türportal gehangen haben könnte.

Kaminfries aus dem Stadthäger Schloss. © Meyer

Das Fries taucht 1925 in der Inventarliste für die Sammlung des geplanten Heimatmuseums in Rinteln beim Heimatbund der Grafschaft Schaumburg auf … und wird im Heft zur Eröffnungsausstellung 1927  ausführlich beschrieben. 

Seither verliert sich jede Spur.

Die Amtshäuser in Sachsenhagen

Handelt es sich bei dem großen Haus im Stil der Weserrenaissance südwestlich des Schlossturmes wirklich um das Amtshaus, wie überall zu lesen ist? Oft wird der Beschreibung Amtshaus ein „so genannt“ davor gesetzt. Zweifel sind also angebracht. Und noch eine weitere, entscheidende Frage ist bisher offen: Wann ist es eigentlich gebaut, und von wem?  Um die Suche nach den eigentlichen Amtshaus zu erleichtern muss eine Antwort gleich vorweggenommen werden: Amtshaus ist das große Haus an der Seite des Schlossturmes nie gewesen. 

Wohl das erste Amtshaus der Grafschaft

Das wohl erste Amtshaus der Grafschaft Schaumburg für eine sich bildende Landesverwaltung  ist 1553 an der Grenze des Schlossbezirkes Stadthagen erbaut. Der Standort an der Pforte signalisiert: Die Verwaltung als Sitz des Amtmannes wird aus dem Wohn- und Repräsentationsbereich der Herrschenden herausgehalten. 

Der Aufbau der Verwaltung des Amtes Sachsenhagen beginnt ab 1565. Zum Teil auf eigene Kosten ließ der erste Drost Hermann von Mengersen die Burg Sachsenhagen ausbauen. 1583 ist die Anlage mit einem  gedoppelten  Vorwerk befestigt, und es darf vermutet werden, dass sich dort auch das erste Amtshaus befand. 

Noch während der Lebenszeit des Drostes von Mengersen, der später in die Landesregierung aufsteigt und auch Landesdrost in der Grafschaft wird, ist ein Amtmann für Sachsenhagen nachgewiesen. Dessen Amtssitz befindet sich allerdings noch nicht in Sachsenhagen, sondern in Stadthagen. 

Amtspforte Stadthagen.
Schlossbezirk Stadthagen mit einem Teil der Innenstadt aus der Luft.

Sachsenhäger Amtmänner leben in Stadthagen

„Anno 1581 heft hinrich Cordes und Elisabet von nelen dut hus Laten Bwen“,  so steht es am Schwellbalken des vorkragenden zweiten Obergeschosses von einem der schönsten Häuser der Stadt Stadthagen in der Niedernstraße 48.  Bauherr Hinrich Cordes, verheiratet mit Elisabeth von Nelen. Woher stammte sein Geld für das prächtige Haus mitten im Stadtkern? Der Stadthäger Bürger versah den Posten eines Sachsenhäger Amtmannes, was vermutlich mit lukrativen Einnahmen aus dem wirtschaftlich prosperierenden Amt verbunden war. Cordes muss wenige Jahre später gestorben sein. Seine Witwe, die Stadthäger Adelige Elisabeth von Nelen, heiratete am 15. August 1595 den aus Hameln stammenden Henning Ebbeke. Dieser erwarb kurz zuvor das Stadthäger Bürgerrecht – und: Er wurde auch Amtsnachfolger des verstorbenen Ehemannes, Hinrich Cordes, als Sachsenhäger Amtmann. Elisabeth von Nelen und Teile ihrer Familie werden später als Beschuldigte in einen Stadthäger Hexenprozess verwickelt.

Das giebelständige Haus mit Muschel- und Fächerrosetten sowie Tau- und Flechtband ging in die Ehestiftung Ebbeke-van Neelen ein. Ebbeke gehörte offenbar zur Entourage des Grafen und späteren Fürsten Ernst. Er folgt ihm später nach Bückeburg und wird dort dessen Kammermeister – so etwas wie der Finanzminister. Nach dem Tod des Fürsten verlässt er 1622 Bückeburg und geht nach Hildesheim. Hauptaufgabe für ihn als Amtmann von Sachsenhagen wird aber erst einmal ab 1595 der Umbau des Schlosses Sachsenhagen für den Umzug des Grafen Ernst und seiner jungen Gemahlin gewesen sein. Es galt, aus dem Landadelssitz von Mengersen eine Residenz zu gestalten.

Standort des ersten Aachsenhäger Amtshauses am Eingang zur Schlossbrücke.

Erster Nachweis für ein Amtshaus

Der erste Nachweis für ein „Ambtshaus“ findet sich nach der Machtübernahme der Hessen im Jahr 1677. Es steht als Pforte an der Schlossbrücke – wie in Stadthagen markiert das kleine Verwaltungsgebäude den Übergang zwischen dem Privatbereich der Herrscher und der Öffentlichkeit.

Diese Karte bedeutet so etwas wie die Bestandsaufnahme der einstmals schaumburgischen Besitzungen. Die letzte bekannte Ausbauphase für das Schllossgelände stammte von Graf Hermann, der Sachsenhagen von 1622 bis 1634 bewohnte. Mitten im 30-jährigen Krieg  ließ er die Anlage unter anderem mit einer neuen Schlosskirche ausbauen. Hermanns Frau Katharina starb 1666. Mit ihrem Tod hatte das Schloss seine Funktionen eingebüsst. Die neuen hessischen Machthaber benötigten es nicht mehr. Einige Gebäude verfielen.  Aus der Schlosskirche ist im Landeskirchlichen Archiv in Hannover eine Beschreibung überliefert.

@ Landeskirchliches Archiv Hannover

Neubau neben dem Schlossturm

Die hessischen Regierung versuchte, das Ensemble plan- und zweckmäßig  zu verkleinern. Auch das erste (?) Amtshaus an der Schlossbrücke wurde abgerissen. Der Neubau entstand 1703 in unmittelbarer Nähe des Schlossturmes.

© Landesarchiv Bückeburg
@ M.u. J. Wiborg

Stammt die Remeringhäuser Sonnenuhr aus Sachsenhagen?

Experten sind sich einig: Sonnenuhr schönste ihrer Art

Graf  Ernst hat Schlossturm, Amtshaus und Nebengebäude wesentlich prächtiger und vollständiger vorgefunden, als bisher bekannt. Vermutlich war aber ein Umbau im Amtshaus notwendig, um es mit Innen und Außen mit notwendigen, repräsentativen Elementen  zu versehen. Dabei könnte es größere Eingriffe in die Fassade gegeben haben – zum Nachteil der Sonnenuhr. Das Haus ist von einem schwerreichen Landadeligen, einem Kreditgeber und Drost der Schaumburger Grafen gebaut worden – eine Sonnenuhr also absolut vorstellbar.

Das würde sich mit der Karriere Ebbekes decken, der wohl 1595 im Gefolge des Grafen und späteren Fürsten Ernst zu Holstein-Schaumburg nach Stadthagen gekommen ist.  Graf Ernst hat im Laufe des Jahres 1597 mit seiner frisch vemählten Frau die um- und ausgebaute Anlage in Sachsenhagen bezogen. 

 

An dieser Stelle kommt Hermann Ebbeke ins Spiel, der später in Bückeburg zum Kammerherrn Ernsts aufsteigt, also zu seinem Finanzminister.  Möglicherweise hatte er aber am Anfang die Aufgabe, den Umbau und Umzug des Grafen nach Sachsenhagen zu organisieren.

War die Sonnenuhr also „über“ in Sachsenhagen? Hat der Sachsenhäger Amtmann und Stadthäger Bürger Hermann Ebbeke eine Widmung einschlagen lassen und sie der Stadt Stadthagen für den laufenden Rathausbau (Beginn 1595) gewidmet?

Falls Ebbeke diese aufwendige Uhr wirklich orignär für das Stadthäger Rathaus in Auftrag gegeben haben sollte:

 

                                Warum passt sie nicht dort an die Fassade?

 

Eine solche Arbeit für die Rathaus-Südfront wird doch vorher geplant?  Diese Frage ist für mich zentral.  Vielleicht haben Sie als Sonnenuhr-Fachleute eine Antwort.Ein weiteres Indiz wäre die Schrift an der unteren Seite der Sonnenuhr.  Sie hat Ähnlichkeit mit der Umschrift um einen Brunnen auf dem Gelände. Graf Ernst hat diesen Brunnen seiner Frau geschenkt. Dieser ist offensichtlich ebenfalls zweitverwertet und könnte vom Schlossareal stammen.

Dass die Sonnenuhr an der unteren Seite starke Gebrauchsspuren zeigt, ist wohl eher darauf zurückzuführen, dass sie vermutlich in Remerighausen in die Fassade des Münchhausenschen Weserrenaissance-Schlosses eingepasst war und nach dem Brand/Abriss ihren heutigen Platz am Wohnturm bekommen hat. Sie könnte allerdings auch in Sachsenhagen in die Fassade des Amtshauses eingebaut gewesen sein.

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